Was ist Roulette?

Roulette ist der wahre Klassiker unter den Casinospielen und besitzt inzwischen den Kụltstatus als wahres Glücksspiel aller Altersklassen. Jeder begeisterte Glücksritter findet sich wohl früher oder später am Tisch mit dem drehenden Rad wieder, das auf den einfachen Prinzipien des Zufalls basiert. Dabei spielt es schließlich keine große Rolle, ob es sich um eine Spielhalle oder ein Online Casino handelt. Da eben auch das eigene Können über die Erfolge entscheidet, lohnt es sich, etwas genauer auf das Prinzip des Spiels zu schauen. Was ist Roulette also überhaupt und worin bestehen die Chancen für die Spieler?

Die Frage: Was ist Roulette?

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Ein Erfolgsfaktor ist wohl auch die einfache Spielanlage beim Roulette. Die Spieler setzen vor jeder Runde ihren Einsatz auf das Spielfeld, welches verschiedene Ereignisse repräsentiert. Die bekannteste Wettmöglichkeit sind die beiden Farben Rot oder Schwarz, die mit einer Wahrscheinlichkeit von fast 50 Prozent auftreten. Weiterhin gibt es die Chance, auf ungerade oder gerade Zahlen, einzelne Werte oder einen bestimmten Zahlenbereich zu tippen. Je nach dem, wie wahrscheinlich das jeweilige Ereignis ist, unterscheiden sich auch die möglichen Gewinne deutlich. Entscheidend ist nun die Kugel im Rouletterad, die für einige Zeit weite Bahnen um das Geschehen zieht. Sobald der Croupier den Zufall durch eine abfallende Bahn nicht mehr gewährleistet sieht, beendet er die Wetteinsätze. Im Rad fällt die Kugel nun auf eines der Felder und entscheidet auf diese Art und Weise, welche Spieler sich über einen Gewinn freuen dürfen.

Mögliche Wetteinsätze

Die wichtigste Entscheidung, die der Spieler am Tisch zu treffen hat, betrifft die eigenen Wetteinsätze. Mit Abstand am beliebtesten sind hier die einfachen Chancen, da sie sich leicht nachvollziehen lassen und häufig auftreten. Im Übrigen ist sogar der Tipp auf beide Farben möglich, was allerdings überhaupt keinen Sinn macht. Schließlich würden sich beide Einsätze aufwiegen und somit keine Gewinne herbeiführen. Die einfachen Chancen schließen aber auch das Noir-Rouge-Spiel beziehungsweise Impair und Pair mit ein. Bei Ersterem wettet der Spieler auf das Eintreten einer geraden Zahl. Ebenso ist natürlich auch der Tipp auf ungerade Zahlen möglich. Da die Null wiederum weder als gerade, noch als ungerade gewertet wird, kippen die Gewinnchancen minimal in die Richtung der Bank.
Roulette Arten
Weiterhin wird das Spielfeld auf dem Tisch in zwei Teile von je 18 Ziffern eingeteilt. Auf beiden Seiten haben die Spieler Gelegenheit, auf die gesamte Gruppe zu setzen. Durch die Null, die wiederum nirgends einbezogen ist, liegt die Wahrscheinlichkeit mit 48,7 Prozent nur minimal unter einer Hälfte. Tippt der Spieler richtig, so ist auch hier eine Verdopplung des gewählten Einsatzes möglich.

Bei den Mehrfachen Gewinnchancen ist das Plein eine Grund-Wettmöglichkeit. Dabei wählt der Spieler eine oder mehrere Zahlen aus, auf die er seine Einsätze platziert. Nun gilt es zu hoffen, dass genau diese Ziffer gezogen wird. Gelingt ihm dies, so erhält er das 35-fache seines gewählten Einsatzes zurück. Die Gewinnwahrscheinlichkeit ist hier also relativ niedrig, dafür reicht ein glücklicher Treffer aus, um einige glücklose Runden direkt vergessen zu machen. Bei der Transversale Pleine ist es wiederum möglich, drei Zahlen einer Querreihe zu wählen. Die Auszahlung macht hier das Elffache des Einsatzes aus, wobei der maximale Einsatz in der Regel mit 1.100 Euro beziffert ist.

Die Geschichte des Rouletts

Der klare Ursprungsort des Rouletts ist bislang nicht bekannt. Experten gehen inzwischen davon aus, dass das Spiel im Italien des 17. Jahrhunderts entstanden sein muss. Die damalige Variante unterschied sich aber deutlich von der Version, wie wir sie heute kennen. Im nächsten Jahrhundert kam das Roulette dann nach Frankreich. Das Regelwerk von damals glich dem heutigen schon sehr stark, was schließlich die Ausbreitung des beliebten Spiels über den gesamten Kontinent begünstigte. Rein mathematisch gesehen ist das Roulette für die Spieler äußerst attraktiv. Denn die Gewinnquoten reichen generell sehr nahe an den Erwartungswert heran. Der rechnerische Vorteil auf der Seite der Bank ist derweil so gering, dass das Roulette zu einem der fairsten Casinospiele überhaupt wird. Selbst bei rein zufälligen Wetten ohne jegliche Strategie gibt es also die Chance, eine nette Summe vom Tisch zu entführen.

Gewinnwahrscheinlichkeiten

In der Regel spricht man über das französische Roulette, welches sich in den Casinos als führend etablieren konnte. Dabei weist das Rad exakt 37 Zahlen inklusive der grünen Null auf. Genau diese ist dafür verantwortlich, dass die Gunst minimal auf die Seite der Bank kippt. Am besten lässt sich dies an den einfachen Wetteinsätzen auf rote oder schwarze Zahlen erkennen. Durch die Null sinkt die Wahrscheinlichkeit bei beiden Ereignissen knapp unter die Marke von 50 Prozent. Würde man viele tausende Runden absolvieren, könnte die Bank damit ihren seichten Vorteil ausnutzen. Beim French Roulette mit La Partage liegt die Gewinnerwartung aber immer noch bei sehr guten 98,65 Prozent. Vergleicht man diese hohe Auszahlungsquote allerdings mit den Spielautomaten, so verdeutlicht sich die Fairness von Roulette noch weiter.

Festgelegte Maxima beim Roulette

Es gibt zahlreiche Filme, in denen der Held einfach eine hohe Summe auf einer Farbe platziert. Im Nu verdoppelt sich der gewählte Einsatz und Verluste scheinen ausgeschlossen. Gerade in professionellen Spielhallen liegen die Limits beim Roulette in einem sehr hohen Bereich, was zu unglaublichen Gewinnsummen führen kann. Nach dem offiziellen Regelwerk ist es bei einfachen Ereignissen möglich, bis zu 12.000 Euro zu setzen. Der maximale Gewinn liegt damit ebenfalls bei genau dieser Summe. Beim Wetten auf eine einzelne Zahl, dem sogenannten Plein Einsatz, kann der Spieler bis zu 350 Euro zum Einsatz bringen. Folglich liegt hier die zu erwartende Auszahlung bei 12.250 Euro, was den absoluten Höchstwert bei der klassischen Rouletteform markiert.

Das perfekte Roulette System?

Besonders bedeutsam werden die Maxima, wenn es um die Frage: Was ist Roulette nach attraktiven Systemen geht. Eine große Rolle spielt die sogenannte Verdopplungsstrategie. Ein Spieler wählt dabei zunächst ein bestimmtes Ereignis und einen passenden Einsatz. Tritt direkt ein Gewinn ein, so wiederholt er die exakte Prozedur. Gewinnt er nicht, so unternimmt er eine Verdopplung seines Einsatzes und setzt diesen auf dasselbe Ereignis. Durch den erhöhten Gewinn, kann er wiederum den Verlust der ersten Runde ausgleichen. Diese Taktik scheint zunächst perfekt, stößt aber bei den Limits doch an ihre Grenzen. Denn stößt der Spieler an die festgelegte Grenze oder hat nicht mehr genügend Kapital zur Verfügung, erleidet er in der Folge einen sehr großen Verlust.

Es gibt keine perfekte Taktik, mit deren Hilfe sichere Gewinne im Roulette möglich sind. Schließlich müsste sich ansonsten weltweit jedes Casino vor den Spielern fürchten, die eindeutige Vorteile auf ihrer Seite hätten. Es macht zwar durchaus Sinn, nicht völlig unüberlegt zu setzen, doch selbst dann ist etwas Glück erforderlich, um das Blatt in die Richtung finanzieller Gewinne zu lenken.

Fazit

Es ist kein Wunder, dass uns das Roulette nun schon seit rund vier Jahrhunderten fasziniert. Kaum ein anderes klassisches Casinospiel lässt sich innerhalb weniger Minuten erlernen. Zudem ist das Spiel nach wie vor mit Stil behaftet und zählt damit zur Königsklasse in den modernen Casino-Tempeln. Während Einsätze bei vielen Angeboten sogar unter einem Euro möglich sind, profitieren die sogenannten Highroller von Gewinnen von rund 12.000 Euro. Bei den ersten Spielen kann es zwar hilfreich sein, eine Tabelle mit den jeweiligen Wahrscheinlichkeiten dabei zu haben, doch generell liegen diese alle in einem fairen Rahmen. Zusätzlich ist es im Internet an vielen Stellen möglich, kostenlos Roulette zu spielen und mit einem rein fiktiven Einsatz die ersten Erfahrungen zu sammeln. Später wäre es schließlich noch immer möglich, sich mit echtem Geld an den Tisch zu wagen.